
47
Kilometer von Zitácuaro
102 Kilometer östlich von Morelia
Das
alte Taximaroa, was so viel bedeutet wie Grenzen oder Ort der
Grenzen, liegt auf dem Gebiet der Otomí und Mazahuas,
an der Grenze zwischen den Reichen der Mexica (Azteken) und
der Purépecha. In vorspansicher Zeit war dies ein Schauplatz
blutiger Schlachten zwischen Azteken und Purépecha, wobei
die letzteren immer siegten.
Den neuen Namen verdankt Ciudad Hidalgo dem berühmten Vater
der Unabhängigkeit, Don Miguel Hidalgo y Costilla.
Die Stadt liegt 47 km von Zitácuaro, 102 km östlich
von Morelia und 212 km von der Stadt Mexiko entfernt.
Die Parochialkirche aus dem 16. Jahrhundert besitzt ein wunderschönes
Atriumkreuz mit einer Scheibe aus Obsidian in der Mitte, die
Zeugnis gibt von indianischer Beteiligung bei der Ausarbeitung.
Bewundernswert ist die Architektur der Kirche Perpetuo Socorro,
die aus Ziegelsteinen und Holz errichtet wurde. In der Osterwoche
wird eine "Konservenmesse" veranstaltet, für
die Früchte und Gemüse in Handarbeit eingelegt werden.
Die Herstellung dieser Süßigkeiten hat eine Jahrhunderte
alte Tradition.
Bemerkenswert sind auch Arbeiten aus Holz und Leder, darunter
besonders das Sattelzeug. In zwei nahe gelegenen Indígenagemeinden,
San Matías und San Bartolo, wird Töpferware hergestellt.
6
km von Cd. Hidalgo entfernt stoßen wir auf die Tziranda-Höhlen,
unterirdische Formationen von großer Schönheit. Eine
der Höhlen ist 300 Meter weit erforscht. Lichtinstallationen
und Musik strahlen magischen Zauber aus.
Der touristische Korridor schließt die StauseenPucuato-Sabaneta
und Mata de Pinos ein. Sie sind untereinander und mit Ciudad
Hidalgo durch eine geterteerte Straße verbunden. Hier
kann man sich beim Angeln erfreuen oder Wassersportarten wie
Tauchen, Schnorcheln und Kajakfahren ausüben oder Wandern.
Auch Camping ist möglich. Am Pucuato-Stausee gibt es touristische
Einrichtungen und Restaurants, die Regenbogenforellen servieren.
Pfarrkirche San José
Kirche
Perpetuo Socorro
Meereshöhe:
2040 Meter
Gemäßigtes Klima mit Regen im Sommer; Im Norden gibt
es Regen das ganze Jahr über.
Temperaturen: Maximum 18.4°C, Minimum 4.1°C
Feste
und Feiertage
19. März : Volksfest zu Ehren des Schutzpatrons San José,
Osterwoche: Darstellung des Leidensweges
15. und 16. September: Fiestas patrias (Nationalfeiertag)
2. November: Regionalmesse
Artesanías:
Lederarbeiten und Sattelzeug wie Sättel, Pistolenhalfter
und alle Accessoires, die mit der Charrería, der Reitkunst
zu tun haben. Außerdem: Töpferei, Tongefäße
und Arbeiten aus Wolle.
Gastronomie:
Barbacoa mit Ziege und Schaf, Truthahn mit Mole, Pozole, Gemüsegerichte,
Pulque, Früchte in Sirup und der berühmte gebackene
Rindskopf
Zur
Besichtigung empfohlen:
- Kirche
San José.
- Bibliothek
und Museum mit archäologischen Funden
- Die
Stauseen: Pucuato, Sabaneta und Mata de Pinos
- Tziranda-Höhlen
- Badestellen
mit schwefelhaltigem Thermalwasser
- Lagunen
wie Laguna Larga und Laguna Verde