
20
Kilometer von Uruapan
Der
Name bedeutet in der Purépecha-Sprache, "Der Ort,
wo die Kälte endet und die Wärme beginnt".
Die
Gründung des Ortes geht auf Zeiten vor Ankunft der Spanier
zurück. Der attraktive Ort ist wegen seiner fruchtbaren
Natur wie geschaffen für den Obstanbau.
1544
pflanzte hier Don Vasco de Quiroga fünf verschiedene Arten
von Bananen, die man von der Insel Santo Domingo mitgebracht
hatte, und begründete damit den Bananenanbau in der Region.
1831
wurde der Ort zur "Tenencia" (Bürgermeisteramt)
erhoben, die zur Gemeinde Taretan gehörte. Am 16. März
1922 wurde Ziracuaretiro eine eigene Gemeinde, die sich um den
Rancho San Andrés Curu sowie die Haciendas Patuan, Zirimicuaro,
Caracha und San Angel Zurumucapio erweiterte.
Meereshöhe:
1380 Meter
Temperaturen: Maximum 37º C, Minimum 8º
C
Tropisch mit Regen im Sommer
Feste
und Feiertage:
29. November bis 1. Dezember: Patronatsfest mit langen Stangen,
die mit Blumen, Bananen und Kürbissen verziert werden und
als Opfergaben gelten.
Artesanías:
Töpferei, Flechtwerk
Gastronomie:
Tamales aus Mais und Asche (Corundas)
Zur Besichtigung empfohlen:
Pfarrkirche
San Miguel Arcángel, mit Gemälden aus dem 16. Jh.
San Angel Zurumucapio: Zu unterschiedlichen Zeiten kann man
den verschiedenen Blaskapellen bei der Probe zuhören.
Caracha: Überreste einer alten Hacienda. Von hier werden
eine große Vielfalt an Topfblumen wie Flamingoblumen und
Paradiesvögel exportiert.
Patuan:
Überreste einer Hacienda, die von Augustinern erbaut worden
und für die Herstellung außergewöhnlicher Weine
berühmt war.
San Andrés Coru: Hier werden rustikale Möbel und
das nur noch selten gefertigte Tejamanil (dünne Holzschindeln)
hergestellt. Produziert werden Bananen, Honig und Avocado. Bemerkenswert
sind auch die schönen Quellen Cienfuegos und El Ortigal.
Zirimicuaro: Überreste einer Hacienda, die für ihre
Kaffeeproduktion berühmt war. In ihrer Kapelle sind die
hölzerne Kanzel und antike Bildnisse des Jesuskindes erhalten.
Petroglyphen befinden sich nahe schöner Quellen wie "La
Ziranda" und "El Tigre".