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Kilometrer von Pátzcuaro
Der
"Ort der Kolibris" war die Hauptstadt des antiken
Reichs der Purépecha. Im 12. Jahrhundert ließen
sich in der Gegend um den Pátzcuaro-See eingewanderte
Stämme nieder und besiegten die bisherigen Bewohner. Als
die Spanier kamen, regierte Tanganxoan II das Reich. Er wurde
von Nuño de Guzmán 1529 auf dem Scheiterhaufen
verbrannt. Damit begann die grausame Eroberung mit ihren schweren
Auseinandersetzungen zwischen den Spaniern und den Eingeborenen
der Region.
Vasco de Quiroga kam als Oberrichter des Königlichen Gerichtshofs
nach Tzitzuntzan. Er verlegte die Hauptstadt der Provinz Michoacán
in die Stadt Pátzcuaro.
Das große Erbe von Don Vasco de Quiroga spiegelt sich
in der Vielfalt des Handwerks wieder, das in den verschiedenen
Ortschaften der Purépecha- Gemeinschaft ausgeübt
wurde - ein Erbe, das bis auf den heutigen Tag überdauert
mit seiner Vielfalt an Kunsthandwerk und das Michoacán
zu einem der wichtigsten Kunsthandwerkszentren Amerikas gemacht
hat.
Feste
und Feiertage
2. Februar Fest des Herrn der Rettung
Osterwoche
1. und 2. November Nachtwachen zum Tag der Toten
Meereshöhe:
2050 Meter
Temperaturen: Maximum 24º C, Minimum 8º
C
Folklore:
Tanz der "Paloteros" und das Ritual der Nachtwachen
auf dem Friedhof am Tag der Toten
Artesanías: Töpferei (Hochtemperatur),
mit präspanischen Motiven bestickte Textilien, Arbeiten
aus Pflanzenfasern
Gastronomie: Churipo de pescado (Fischsuppe),
Atole de grano (Maisgetränk) und andere Maisprodukte
"Yácatas"-Pyramiden
Zur Besichtigung empfohlen:
- Archäologische
Zone von Tzintzuntzan (Yácatas)
- Archäologische
Zone von Ihuatzio (zwischen Tzintzuntzan und Pátzcuaro)
- Franziskaner-Kloster
aus dem 16. Jh.
- Kunsthandwerksmarkt
mit einer großen Vielfalt an Artesanía aus
der ganzen Region (täglich geöffnet)
- Atrium
des Franziskaner-Klosters mit seinen herrlichen
- Olivenbäumen,
die, so heißt es in der Überlieferung, Don Vasco
de Quiroga gepflanzt haben soll..
Offene Kapelle des Konvents des Hl. Franziskus
  
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