
Morelia,
ursprünglich Valladolid, erweist mit seinem Namen der Erinnerung
des Volkes an Don José María Morelos y Pavón
die Ehre. Die Hauptstadt des Bundesstaates Michoacán
präsentiert seine Bauten, die heute Denkmäler der
Kolonialzeit sind, in einem noblen und herrschaftlichen Stil.
Feste und Feiertage
Februar:
Karneval
März (wechselnd): Internationales Gitarren- Festival
März /April: Osterwoche
April /Mai (wechselnd): Expo-Messe
Mai: Internationales Orgel- Festival
15 und 16. September: Fiestas Patrias (Nationalfeiertag)
30. September: Geburtstag von Don José María Morelos
y Pavón
September (wechselnd) Mariachi-Festival
November (wechselnd) Internationales Musik-Festival
Dezember: Fest der Unbefleckten Empfängnis
12. Dezember Fest der Jungfrau von Guadalupe
Meereshöhe:
1951 Meter
Temperaturen:
Maximum bis 38° C, Minimum 14°- 18°C
Artesanías: Töpferei, Korbwaren,
Geschirr und andere Gebrauchskeramik mit hohen und niedrigen
Brenntemperaturen, Schmuckkästchen, Tabletts und Schalen
aus Lack und "Maque", Schmiedeeisen, Kunst- und Architekturelemente
aus rosa Stein, Tischwäsche in Lochstickerei und Häkelbordüren
sowie bestickte Blusen.
Gastronomie:
Süßigkeiten wie Ates (schneidbare Geleepaste), Laminilla,
Cocadas und Jaleas (Gelee), alle aus Zucker und Früchten,
ebenso Schokolade und Capirotada (Brotpudding) sowie Enchiladas
"placeras" (nach Belieben) mit Hühnchen, Chili
und Käse.
Artesanía
aus Capula
Ocampo-Theater
Sehenswürdigkeiten
in der Stadt Morelia
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1.
Templo de la Merced (Kirche der Barmherzigkeit)Barockstil
mit plateresken und churrigueresken Elementen. Die Bauarbeiten
begannen 1604 für den Orden der Mercedarier. Später
wurde das Kloster in eine Schule umgewandelt, während die
Kirche für den Gottesdienst erhalten blieb.
2.
Markt für Süßigkeiten und Artesanías
Westlich des ehemaligen Jesuitenkollegs gelegen, findet
man hier alle Arten an regionalen Süßigkeiten sowie
schönes Kunsthandwerk.
3.
Öffentliche Bibliothek
Ursprünglich als Kirche für die Gemeinschaft
Jesu erbaut, erlebte das Barockgebäude (17. Jh.) vielfältige
Nutzungen, bis 1930 die Öffentliche Bibliotkek der Universität
von Michoacán "San Nicolás de Hidalgo"
eingerichtet wurde.
4.
Clavijero-Palast
Majestätisches Gebäude im Barockstil aus
der Mitte des 17. Jhs. Ursprünglich und bis zur Vertreibung
der Jesuiten 1767 war dies der Sitz des Jesuiten-Kollegs von
Francisco Javier Clavijero.. Später diente es als Fürsorgeanstalt
für Priester. 1824 zog der Kongress von Michoacán
in das Gebäude, eines der wichtigsten architektonischen
Denkmäler der Stadt.
5.
Kolleg San Nicolás de Hidalgo:
Gebäude im neuklassischen Stil, das während
der Zeit, als Morelia noch Valladolid hieß, die "Filiale"
des Kollegs San Nicolás beherbergte, das Don Vasco de
Quiroga im 16. Jh. in Pátzcuaro gegründet hatte.
An diesem Kolleg war Miguel Hidalgo, der Freiheitsheld, Rektor
und José María Morelos y Pavón einer der
herausragenden Schüler. Im Obergeschoss befindet sich der
Melchor Ocampo-Saal, den man montags bis freitags (8 bis 15
Uhr) besichtigen kann.
Clavijero-
Palast
6.
und 7. Kirche und Konservatorium de las Rosas:
Die Kirche Santa Rosa und das angrenzende Gebäude
im Barockstil stammen aus dem 18. Jahrhundert. Bis zu seiner
Schließung im 19. Jahrhundert war das Santa María-Kolleg
eine Schule für Mädchen. Ende der 1940er Jahre wurde
die Musikschule eingerichtet, die seither erfolgreich arbeitet.
International berühmt ist der Knabenchor von Morelia (Coro
de los Niños Cantores de Morelia) .
8. Landesmuseum
Das Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert wurde restauriert,
um hier 1986 das Landesmuseum einzurichten. Es besitzt die drei
Abteilungen Archäologie, Geschichte und Ethnologie, außerdem
die komplett erhaltene Einrichtung einer Apotheke aus dem Jahr
1868. (Montag bis Freitag, 9 bis 14 und 16 bis 20 Uhr, Samstag,
Sonntag und Feiertage 9 bis 14 und 16 bis 19 Uhr).
9. Kulturzentrum der Universität
Das moderne Gebäude im historischen Stil wurde
für die öffentliche Vermittlung von Kunst und Kultur
erbaut. Besichtigungszeiten sind Montag bis Samstag 10 bis 14
und 16 bis 20 Uhr.
10.
Wohnhaus von Mariano Michelena (Preparatoria No.5)
Gebäude im neoklassischen Stil, dessen Bauzeit
1690 begann. Es gehörte zunächst dem Domherrn Belauzarán
und ab 1826 Mariano Michelena, der es der öffentlichen
Fürsorge des Staates übergab. 1810 logierte hier Miguel
Hidalgo..
Landesmuseum
Hintergrund:
Konservatorium de las Rosas
11.
Rathaus
Ende des 18. Jahrhunderts wurde mit dem Bau dieses
Barockgebäudes begonnen. Es beherbergte die staatliche
Tabakfabrik, die Herstellung und Verkauf des Tabaks kontrollierte.
Seit 1859 dient es als Rathaus. Herausragend ist der achteckige
Patio, ein wahres Juwel der Architektur von Morelia.
12. Regionalmuseum von Michoacán
1772 erwarb Isidro Huarte das Barockgebäude und
ließ es zu Privatresidenz und Geschäftshaus umbauen.
Später gelangte das Haus in den Besitz von Doña
Francisca Román, Ehrendame der Kaiserin Charlotte, die
1864, als Maximilian von Habsburg Morelia besuchte, in eben
diesem Haus logierte. Heute ist hier das Regionalmuseum untergebracht,
das 1886 von Dr. Nicolás León gegründet wurde
und damit eines der ältesten Museen Mexikos ist. Größter
Schatz des Museums ist das Gemälde "El Traslado de
las Monjas" (1738), das, wie der Wandmaler Diego Rivera
betonte, sowohl historisch als auch soziologisch und ethnographisch
eine bedeutende Rolle spielt (Dienstag bis Samstag 9 bis 19
Uhr, Sonntag 9 bis 14 Uhr).
13.
Justizpalast
Schönes Gebäude mit einer Fassade im französischen
Stil und dekorativen Elementen im Obergeschoss, die präspanischen
Einfluss zeigen. Die eklektischen Innenräume wurden zwischen
1884 und 1885 umgestaltet, um die juristische Macht von Michoacán
aufzunehmen.
14. Ehemaliger Getreidespeicher
1774 wurde das Gebäude im Barockstil errichtet, das als
Getreidespeicher der Stadt diente. 1847 wurde es umgebaut, um
das Staatsgefängnis zu erweitern. Heute dient es als Erweiterung
des Justizpalastes für das Zivilgericht der Hauptstadt.
Arkaden
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15.
Augustiner-Kirche
Das Gebäude aus dem 16. Jahrhundert mit einer
Fassade im späten plateresken Stil strahlt in seinem Kreuzgang
mit gotischem Einfluss eine verblüffende Würde aus.
Der Turm wurde Anfang des 17. Jahrhunderts hinzugefügt.
In der Kirche wird das Bildnis der helfenden Jungfrau verehrt,
ein Geschenk von Santo Tomás de Villanueva.
16. Geburtshaus von Morelos:
Das Haus, in dem José María Morelos y
Pavón am 30. September 1765 geboren wurde, wurde 1888
abgerissen. Wie es aussah, weiß man nur von einer alten
Lithographie. Ende des 19. Jahrhunderts wurde an gleicher Stelle
ein Neubau errichtet, der 1964 für kulturelle Zwecke umgebaut
wurde. Geöffnet ist das Haus Montag bis Sonntag 9 bis 19
Uhr.
17.
Kathedrale
Das majestätische Gebäude aus rosa Stein
wurde zwischen 1660 und 1744 im Barockstil erbaut. Im Innern
dominiert die dorische Säulenordnung. Zu den Schätzen
der Kathedrale gehören eine barocke Monstranz und das Taufbecken,
beide im 18. Jahrhundert aus Silber gearbeitet Die monumentale
Orgel mit 4600 Pfeifen wurde Anfang des 20. Jahrhunderts aus
Deutschland eingeführt. Sie bewahrt außerdem neoklassische
Altarbilder und ein Bildnis des Herrn der Sakristei, das im
16. Jahrhundert aus Maisrohrpaste geformt wurde.
18.
Waffenplatz oder Platz der Märtyrer
Der schöne Platz, das älteste Erholungszentrum
der Stadt, wurde von den Spaniern zwischen 1541 und 1546 angelegt:
Hier nahm das künftige Stadtbild von Valladolid seinen
Anfang.
19.
Sanatorium des Heiligen Herzen
In diesem zum Gefängnis bestimmten Gebäude,
1756 im Barockstil erbaut, wurden Mariano Matamoros und José
Guadalupe Salto, Helden des mexikanischen Unabhängigkeitskampfes,
gefangen gehalten.
20.
Ehemaliger Bischofspalast
Der Bischofspalast wurde Anfang des 17. Jahrhunderts
vom damaligen Bischof José Escalona y Calatayud in Auftrag
gegeben. Heute beherbergt das Haus Büroräume des Gesundheitsministeriums.
Waffenplatz
21.
Museum der Kolonialkunst
Kleines, aber bemerkenswertes Museum in einem Haus
aus dem 18. Jahrhundert, das seinen Barockstil bewahrt hat.
Hier wurde 1821 die erste Druckerpresse der Stadt eingerichtet.
Heute zeigt das Museum Werke der Kolonialzeit und Christusfiguren
aus der Epoche der Evangelisierung. Sie sind aus federleichter
Maisrohrpaste geformt. (Montag bis Freitag 10 bis 14 und 17
bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 14 und 17 bis 19 Uhr).
22.
und 23. Kirche und Ex-Kloster der Heiligen Carmen
Monumentale Gebäude im Barockstil. Der Bau begann
1593 und setzte sich im 17. bis 19. Jahrhundert fort. Die Sakristei
bewahrt Gemälde von großem Wert. Zwischen 1974 und
1979 wurde das alte Konvent restauriert und zum "Haus der
Kultur von Morelia" umgebaut. Es beherbergt Künstlerwerkstätten,
Ausstellungsräume, Vortragssäle und das Museum der
Masken
Dieses Museum steht dem Publikum von Montag bis Freitag 10 bis
14 und 16 bis 20 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 10 bis 14
und 16.30 bis 19 Uhr offen.
24.
Regierungspalast
Barockstil,
Bauzeit von 1760 bis 1770. Ursprünglich war das Gebäude
Seminar der Tridentiner in Valladolid. 1867 wurde es zum Sitz
der exekutiven Macht des Staates. Es besitzt drei Wandgemälde
von Alfredo Zalce, einem Künstler aus Michoacán,
die verschiedene Episoden der Geschichte Mexikos zum Thema haben.
25.
Ehemaliges Haus von Gabriel García Obeso (heute Bank
Bancomer)Mit neoklassischer Fassade und barocken Innenräumen,
erbaut in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Hier
fanden die ersten geheimen Treffen der Konspirativen statt,
die sich die Unabhängigkeit des Landes zum Ziel gesetzt
hatten.
Hintergrund:
Das "Pferdchen" (Reiterstatue des Patrioten Morelos)Ehemaliges
Kloster der Heiligen Carmen
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26. Altes Haus des "Zehnten"(heute Bank Banamex):Das
Bistum ließ das Barockgebäude 1750 errichten, um
darin Verwaltungs- und Lagerräume unterzubringen für
den "Zehnten", die Abgaben der Gemeindemitglieder.
Später wurde das Gebäude verkauft und diente zunächst
als einfaches Gasthaus, dann als Hotel und heute als Bank.
27. Ehemaliges Haus des Verwalters José Ma. Anzorena
Das Gebäude mit französischem Einfluss erwarb
Ende des 18. Jahrhunderts der Verwalter José Ma. Anzorena,
der das erste Dekret zur Abschaffung der Sklaverei 1810 unterschrieb.
1897 restauriert, beherbergt das Haus seit 1922 die Büros
der Legislative.
28.
Altes Hospital der Juaninos (heute Hotel)
Großartiges Gebäude, in dem
sich die Stile des Barock, des Eklektizismus und der Neoklassik
verbinden. 1685 als Palast für den Bischof erbaut, beherbergte
es ab Anfang des 18. Jahrhunderts das Krankenhaus San Juan de
Dios. Heute ist es ein elegantes Hotel.
29.
Museo Casa de Morelos:
Schönes und nüchternes Wohnhaus im Barockstil, 1758
erbaut und 1801 von José María Morelos y Pavón
erworben. Heute dient es als Museum, das mit Gemälden,
Fotografien, Möbeln, Gegenständen der Epoche und Faksimiles
das Leben des Aufständischen Morelos nachzeichnet. Hier
ist auch das Archiv des Erzbistums Michoacán. Untergebracht
(Montag bis Sonntag 9 bis 19 Uhr).
30.
Haus des Grafen der Sierra Gorda
Ende des 18. Jahrhunderts erbaut; neoklassisch
in seinem Innern und mit französischem Einfluss an der
Fassade. Es beherbergt heute Büros des Bildungsministeriums.
31.
Kreuzkirche
Padre Nicolás de la Serna ließ die Kirche zwischen
1680 und 1690 erbauen. .Die Konstruktion ist von äußerster
Einfachheit, die Fassade wurde 1970 überbaut.
Regierungspalast
32. Kirche und Kloster San Francisco (Haus des Kunsthandwerks)
1531 begannen die Franziskaner mit dem Bau im plateresken Stil
und schufen das erste Kloster im damaligen Valladolid. Heute
ist hier die "Casa de las Artesanías de Michoacán"
untergebracht mit einer großen Sammlung aller Arten von
Kunsthandwerk des Staates. (Montag bis Sonntag 9 bis 15 und
17.30 bis 20 Uhr).
33. Kirche der Kapuzinerinnen
Zwischen 1680 und 1737 im Barockstil erbaut, um die Töchter
der indianischen "Caciques" sowie die Kapuzinerinnen
aufzunehmen. Ein Feuer vernichtete den Hauptaltar, nur drei
barocke Altarbilder blieben erhalten.
34.
Kirche der Nonnen
Barockgebäude, zwischen 1729 und 1737 errichtet und der
Heiligen Katharina von Siena geweiht Im Volksmund heißt
es "Die Nonnen", da es dem Katharinen-Orden gehörte.
Haus des Kunsthandwerks
35.-
Kirche des Heiligen Joseph
Herausragendes Barockgebäude. Um 1740 befahl Bischof Calatayud
den Bau einer Kapelle.1760 wurde sie auf Befehl des Bischofs
Sánchez de Tagle ersetzt durch eine neue Kirche. Die
zwei Türme und das Schlussstück der Uhr kamen erst
1945 hinzu.
36.
Neues Seminar der Tridentiner (Preparatoria Pascual Ortiz Rubio)
Der neoklassischen Bau von Mitte des 19. Jahrhunderts, sollte
das alte Seminar (siehe 24.) ersetzen. Es beherbergt heute die
Schule "Pascual Ortiz Rubio".
37.
Bundespalast
Gebäude im eklektisch-französischen Stil aus dem 18.
Jahrhundert. Zunächst war es Nonnenkloster, dann im 19.
Jahrhundert Theresianer-Kolleg der Santa María de Guadalupe.
Seit 1935 beherbergt es Büros der Bundesregierung.
Tarasken-Brunnen
38. Villalongín-Platz
Der schöne Garten erinnert uns an das ruhige Leben früherer
Epochen. Der Name erinnert an den Aufständischen Manuel
Villalongín, der seine Ehefrau rettete, die von den Spaniern
gefangen gehalten wurde im Gefängnis "Las Ánimas"
(Die Seelen), das sich in diesem Garten befand.
39. Tarasken-Brunnen
Der Brunnen an einer Seite des Villalongín-Platzes, stellt
drei indianische Frauen dar, die eine typische Schale voll mit
Früchten der Region hochhalten. Im Lauf der Zeit wurde
der Brunnen zu einer Art Wahrzeichen der Stadt.
40.
Aquädukt
Barockstil, mit 253 Bögen. Bischof Fray Antonio de San
Miguel befahl den Bau 1785, um die Stadt mit Trinkwasser zu
versorgen und den Indígenas Arbeit zu verschaffen.
41.
Calzada Fray Antonio de San Miguel:
1732 auf Veranlassung des Bischofs Juan José Escalona
y Calatayud erbaut und später restauriert durch Fray Antonio
de San Miguel, dessen Namen die Straße trägt. Hier
kann man schöne Sommerhäuser aus dem 18. und 19. Jahhundert
bewundern.
42.
Museum der Zeitgenössischen Kunst "Alfredo Zalce"
Das Haus, von Gärten umgeben, datiert aus dem 19. Jahrhundert
und zeigt mit seinen zwei Stockwerken bemerkenswerten französischen
Einfluss. Es liegt im Cuauhtémoc-Wald, an der Avenida
Acueducto und beherbergt das Museum der Zeitgenössischen
Kunst "Alfredo Zalce", dessen Name an einen der bedeutendsten
Künstler aus Michoacán erinnert (Dienstag bis Samstag
10 bis 14 und 16 bis 20 Uhr, Sonntag von 10 bis 15 Uhr).
43.
Cuauhtémoc-Wald
An der Südseite des Aquädukts liegt der alte Wald
"San Pedro", traditionell ein Erholungszentrum der
Stadt. Hier findet sich neben dem Museum der zeitgenössischen
Kunst auch das Museum der Naturgeschichte.
44.
Museum der Naturgeschichte "Dr. Manuel Martínez
Solórzano"
Das Museum verdankt seinen Namen dem Naturforscher,
Arzt und Intellektuellen Manuel Martínez Solórzano
aus Morelia. Das Museum ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Hintergrund:
Skulptur von Alfredo Zalce
Calzada Fray Antonio de San Miguel
45. Reiterstatue des Patrioten Morelos
Der italienische Bildhauer José Inghillieri schuf dieses
Denkmal mit Anspielungen auf Freiheit und Vaterland zu Ehren
des Generals José Ma. Morelos.
46
und 47. Heiligtum der Guadalupe und Ex-Konvent San Diego
Barocke Fassade. Bauzeit von 1708 bis 1716. Das Kloster des
Ordens San Diego wurde später hinzugefügt. Heute ist
hier die Juristische Fakultät der Universität von
Michoacán untergebracht. Das prachtvolle Innere der Kirche
wurde 1915 von Joaquín Orta gestaltet.
48.
Zoologischer Park Benito Juárez
Im Hinblick auf die Vielfalt der Arten (440) und die Zahl der
einzelnen Exemplare (3800) ist dies der bedeutendste Zoo des
Landes. Er besitzt die größte Sammlung an Vögeln
in Lateinamerika. Ebenfalls bemerkenswert sind die Primaten
mit 23 Arten und die Wildkatzen mit 10 Arten; sechs davon leben
in der Region (Montag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag
und Feiertage 10 bis 18 Uhr).
49.
Planetarium
Das Gebäude besitzt eine halbkugelförmige Kuppel von
20 Metern Durchmesser, die als Leinwand für 164 Projektoren
fungiert. Im Schnelldurchlauf werden die Bewegungen der Sterne
simuliert; so lassen sich die Milchstraße, 17 Sternenhaufen
und die wichtigsten Himmelsphänomene beobachten. Vorführungen
finden freitags und samstags um 19 Uhr, sonntags um 18.30 Uhr
statt.
50.
Museum der Geologie und Mineralogie "Dr. Jenaro González
Reyna"
Auf dem Campus der Universität. Es zeigt eine repräsentative
Sammlung von Mineralien und Steinen aus verschiedenen Regionen
des Landes und einige aus dem Ausland. (Montag bis Freitag 8
bis 15 Uhr).
Hintergund: Justizpalast
Planetarium